Vorschau Landesliga (7. Spieltag)
FC Pesch – SSV Homburg-Nümbrecht (Sonntag, 15:45 Uhr).
Es fehlen: Felix Klein, Fritz Schäfer, Marc Wolf, Niklas Goße.
Zum Spiel: Für die Nümbrechter endet am Sonntag voraussichtlich eine lange Leidenszeit. Nach dann sieben Auswärtsspielen können sich SSV-Trainer Marcus Voike und seine Schützlinge darauf freuen, endlich wieder im eigenen Stadion antreten zu können. Die Bauarbeiten auf der heimischen Platzanlage, inklusive neuer Platzdecke für ein vergrößertes Spielfeld, sollen bald abgeschlossen sein. In der Folgewoche steht dann das erste Heimspiel der Saison gegen den SC Rheinbach auf dem Programm.
„Betrachtet man alles, was in den Wochen war – die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten und dass die Mannschaft keine Heimat hat, keine eigene Kabine, die ganzen Auswärtsspiele – dann sind wir ganz gut durchgekommen, auch wenn wir den einen oder anderen Punkt mehr hätten haben können“, ist Voike froh, die Zeit recht schadlos überstanden zu haben. Zehn Punkte und Platz fünf stehen nach sechs Spieltagen der Landesliga zu Buche. Vorläufiger Höhepunkt war der Sieg im Mittelrheinpokal gegen den hoch eingeschätzten Ligakonkurrenten FV Bad Honnef am gestrigen Mittwochabend, der den Nümbrechtern weiterhin die Chance offen lässt, ein Topspiel gegen einen der ganz Großen zugelost zu bekommen den man dann in der runderneuerten Nümbrechter Arena empfangen darf.
Voike sprach nach dem 1:0-Erfolg zudem von „der besten Leistung“, die seine Nümbrechter seit seinem Dienstantritt abgeliefert hätten. Verschleißerscheinungen sind nach den schwierigen Wochen also nicht festzustellen. Der Coach ist mehr als zuversichtlich, dass man auch in Pesch nicht ohne Siegchance sein dürfte. „Pesch ist als Absteiger aus der Mittelrheinliga nicht gut in die Saison gestartet. Das zeigt, wie ausgeglichen es in der Landesliga zugeht“, sagt Voike. Vergleichbar mit der vergangenen Spielzeit ist der kommende Gegner allerdings nicht. Die Pescher haben nach dem Abstieg beinahe den gesamten Kader ausgetauscht und starten einen Neuanfang. Auch die Vorbereitung lief alles andere als rund, denn, genau wie bei den Nümbrechtern, hat es in Pesch Arbeiten auf der Platzanlage gegeben und ein neuer Kunstrasen wurde verlegt.
Voike weiß nicht genau, was ihn erwartet. „Ich bin nur froh, dass die in der gleichen Situation sind, wie wir und auch am Mittwoch im Pokal gespielt haben“, erklärt er. Für die Pescher ist die Pokalreise nach dem 1:5 gegen den SSV Merten allerdings zu Ende. (thg)
Quelle: www.Oberberg-aktuell.de

















