Dej sichert Nümbrecht ein spätes Remis in Pesch

FC Pesch – SSV Homburg-Nümbrecht 1:1 (1:0).

Die Nümbrechter haben das Unheil noch einmal abgewendet. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit gelang den Gästen der Ausgleichstreffer durch André Dej. Allerdings sollte es das noch nicht gewesen sein. Denn in der Nachspielzeit hatte Niklas Clemens sogar die Riesenchance zum Siegtreffer, brachte den Ball aber aus kurzer Distanz nicht im Tor unter. „Natürlich hätte ich mich sehr über drei Punkte gefreut, aber das wäre etwas zu viel gewesen. Dass wir noch den Ausgleich gemacht haben, war verdient“, bilanzierte Nümbrechts Trainer Marcus Voike, der angesichts der Umstände zufrieden war.

Im Vorfeld wurde bekannt, dass sich Felix Sievers am Mittwochabend beim Sieg im FVM-Pokal gegen den FV Bad Honnef einen Riss des Innenmeniskus zugezogen hat, Bei Dean-Robin Paes macht eine alte Knieverletzung wieder Probleme, zudem fehlten Kilian Seinsche und Joscha Trommler, die nach Urlaubsfahrten in der Reserve eingesetzt wurden. Und so ging es mit kleinem Kader gegen den neuformierten Mittelrheinligaabsteiger. „Wir waren zunächst gut im Spiel und dachten, hier brennt heute nichts an“, meinte Voike, behielt aber Unrecht.

Michael Ojesanmi stand zweimal aussichtsreich, traf aber jeweils den Ball nicht richtig und verpasste den Führungstreffer. Die Pescher zeigten sich derweil eiskalt. Nach einem Angriff über die linke Seite und einer scharfen Hereingabe sorgte Tobias Wild mit einem strammen Flachschuss für die Führung der Gastgeber. „Das hat uns so ein bisschen den Stecker gezogen. Man hat gemerkt, dass die Jungs müde waren. Die Form war im Vergleich zum Auftritt gegen Honnef ein Unterschied wie Tag und Nacht“, begründete Voike, warum sich seine Elf so schwertat. Bis in die Schlussphase mühten sich die Nümbrechter, vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzielen und wurden belohnt.

Die Gäste hatten mittlerweile alles nach vorne geworfen und selbst Innenverteidiger Sebastian Ramspott in die Sturmspitze beordert. Nach einer Flanke von Niklas Clemens köpfte André Dej letztendlich das 1:1. „Ich kann den Jungs nichts vorwerfen. Sie haben alles rausgehauen. Das war ein Punkt für die Moral“, meinte Voike. (thg)

Tore

1:0 Tobias Wild (22.), 1:1 André Dej (89.).

SSV Homburg-Nümbrecht

Matteo Tessarolo; Felix Adamietz (84. Dogukan Bülbül), Henry Schäumer, Sebastian Ramspott, Moritz Becker (57. Philipp Rüttgers), Lukas Grünberg, Ricardo Bauerfeind (81. Ritsuki Oyama), André Dej, Collins Ihekaire (69. Marc Wolf), Niklas Clemens, Michael Ojesanmi (57. Dennis Kania).

Quelle: www.Oberberg-aktuell.de