In der Kreisliga A kann sich die SSV-Zweitvertretung mit einem Sieg an den Konkurrenten aus dem Kreissüden heranpirschen
Vorschau Kreisliga A (12. Spieltag)
SSV Homburg-Nümbrecht II – RS 19 Waldbröl (Sonntag, 15:15 Uhr).
Es fehlen: Shervin Parvanehpour, Theo Schäfer, Sergio Ciccotelli.
Einsatz fraglich: Leo Reifenrath, Yannick Selbach, Robert Ihne.
Zum Spiel: Am letzten Spieltag unterlag die Nümbrechter Reserve dem SV Altenberg mit dem knappsten aller Ergebnisse. „Wir verlieren sehr unglücklich. Aufgrund unserer Chancen wäre ein Unentschieden aber verdient gewesen“, bilanzierte Trainer Fabian Reitmeister nach dem 0:1. Und auch in der Nachbetrachtung liegen ihm die verpassten Zähler schwer im Magen. Die Entfernung – die Plätze in Nümbrecht und Altenberg liegen gut 50 Kilometer und rund eine Autostunde auseinander – machte die Niederlage aus Sicht von Reitmeister doppelt bitter. „Zumal wir die letzte halbe Stunde dominiert haben. Aber leider haben wir unsere Chancen liegen lassen und somit mächtig Lehrgeld bezahlt“, stöhnt er.
Die SSV-Zweitvertretung musste aufgrund des Platzumbaus bereits neun Auswärtsspiele bestreiten. Die Mannschaft von Trainer Reitmeister absolvierte ein „Heimspiel“ gegen Marienhagen (2:2) in Marienfeld und zuletzt den ersten regulären Auftritt vor eigener Kulisse gegen Immekeppel (3:2). Mit den bisher erzielten 14 Zählern und dem damit verbundenen neunten Tabellenplatz ist der Übungsleiter daher nicht gänzlich unzufrieden. „Ich wäre gerne ein oder zwei Plätze weiter oben. Aber der Umbau hat uns natürlich auch im Trainingsbetrieb sehr eingeschränkt“, hofft Reitmeister beim Rückrundenauftakt mit einer ganzen Serie von Heimspielen, die „vergessenen“ Punkte wieder einzusammeln.
Am kommenden Sonntag hat die zweite Garde der Nümbrechter den RS 19 Waldbröl zu Gast. Die Rasensportler haben einen fulminanten Auftakt in die Spielzeit hingelegt und rangieren mit derzeit 20 Punkten auf Position sechs. „Die sind überragend gestartet und stehen natürlich sehr gut da“, freut sich Reitmeister auf das kleine Nachbarschaftsduell. „Ich hoffe auf ein tolles und schnelles Fußballspiel.“ Dem Aufeinandertreffen mit seinem Gegenüber Oliver Rempel blickt er ebenfalls mit Vorfreude entgegen. „Ein absolut überragender Mensch und Trainer“, adelt er seinen Kollegen. Die Punkte möchte er trotzdem nicht herausrücken. „Das ist ein Heimspiel und natürlich wollen wir die drei Zähler hierbehalten“, betont Reitmeister. (jlo)
Quelle: www.Oberberg-aktuell.de

















