Nümbrecht bricht gegen Rheinbach nach der Pause ein
SSV Homburg-Nümbrecht – SC Rheinbach 1:5 (1:1).
Die Saisonpremiere im eigenen Stadion ist gründlich in die Hose gegangen. In der ersten Halbzeit noch mehr als auf Augenhöhe mit den Gästen geriet das Spiel der Nümbrechter auf den frisch verlegten Kunstrasen völlig aus dem Ruder. „Wir sind sehr gut gestartet und hatten das Spiel auch im Griff. Nach dem Seitenwechselsind wir dann völlig eingebrochen“, fasste SSV-Trainer Marcus Voike den Spielverlauf zusammen.
Die Hausherren starteten perfekt. Keine drei Minuten waren gespielt, da schafften es die Rheinbacher nicht, einen Ball zu klären. Moritz Becker stand im Rückraum goldrichtig und knallte den Ball von der Strafraumgrenze zum 1:0 in die Maschen. Nümbrecht kontrollierte nun weitgehend das Geschehen auf dem Platz. Nur selten kamen die Rheinbacher gefährlich nach vorne und fanden dann keinen Abnehmer. Ein unabsichtliches Handspiel von Sebastian Ramspott brachte die Rheinbacher aber in die Partie zurück. Samir Malaab verwandelte sicher. Rheinbach war wie aufgeweckt und hatte nur drei Minuten später gleich die nächste Chance, doch Kiran Mauersberger traf nur die Querlatte.

[Nümbrechts André Dej musste schon in der ersten Hälfte ausgewechselt werden. Nach einem unglücklichen Zweikampf besteht der Verdacht auf einen Armbruch.]
Nach überstandener Druckphase der Gäste kamen auch die Nümbrechter wieder zu Chancen. Die beste vergab Niklas Clemens, der nach einem Lupfer von Joscha Trommler freistehend am Fünfereck den Ball über das Gehäuse jagte, am Ende des Durchgangs zielte Ritsuki Oyama nach einem Dribbling zu hoch und Dennis Kania schloss aus 16 Metern ebenfalls zu hoch ab. Die Nümbrechter konnten also zuversichtlich in den zweiten Durchgang gehen, doch die verletzungsbedingten Auswechslungen von André Dej, der sich im Zweikampf vermutlich den Arm brach, und Lukas Grünberg, der wegen muskulärer Probleme passen musste, sollten sich bemerkbar machen.

[Moritz Becker gelang das frühe 1:0 für die Nümbrechter.]
Mit dem Anpfiff wirkten die Nümbrechter dann wie ausgewechselt und leisteten sich Fehler im Aufbauspiel. Justin Krausa nutzte nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel die erste Gelegenheit zur SC-Führung, Elvin Jashari versenkte nach einem Foulspiel von Ramspott den fälligen Elfmeter zum 3:1. „Das hat uns den Stecker gezogen. Wir sind dann teilweise blind nach vorne gelaufen und der Gegner hat jeden Ballverlust genutzt. Es ehrt die Jungs ja, dass sie noch einmal was bewegen wollten, aber wir hätten besser Schadensbegrenzung betreiben sollen. Manchmal muss man akzeptieren, dass eine Mannschaft besser ist“, so Voike.
Tore
1:0 Moritz Becker (3.), 1:1 Samir Malaab (24., Handelfmeter), 1:2 Justin Krausa (48.), 1:3 Elvin Jashari (61., Foulelfmeter), 1:4 Raphael Kaik (71.), 1:5 Samir Malaab (80.).
SSV Homburg-Nümbrecht
Matteo Tessarolo; Felix Adamietz, Henry Schäumer, Sebastian Ramspott (76. Fritz Schäfer), Moritz Becker, Lukas Grünberg (19. Dennis Kania), Ricardo Bauerfeind, Niklas Clemens (81. Marc Wolf), André Dej (38. Ritsuki Oyama), Collins Ihekaire, Joscha Trommler (64. Michael Ojesanmi).

[Nümbrechts Trainer Marcus Voike konnte nur mit der ersten Hälfte seiner Mannschaft zufrieden sein.]
Quelle: www.Oberberg-aktuell.de

















