1. FC Spich – SSV Homburg-Nümbrecht 3:0 (2:0).
Die Nümbrechter haben den Spichern möglicherweise unfreiwillig den Weg zum Klassenerhalt geebnet. Fünf Punkte Vorsprung haben die Spicher nun auf die rote Zone und das deutlich bessere Torverhältnis gegenüber der SpVg. Flittard. Dass es für die Spicher gegen Nümbrecht ein ganz wichtiges Spiel ist, war offensichtlich. „Man hat gemerkt, dass es für den Gegner um alles ging. Und wir waren in der ersten Halbzeit immer einen halben Meter zu spät dran. Vielleicht haben bei uns einige Prozente gefehlt“, meinte SSV-Trainer Marcus Voike, der angesichts der äußerst angespannten Personallage in der Offensive eine neue Konstellation auflaufen ließ.
Fritz Schäfer und Mouad Zaki begannen als Doppelspitze, doch das Experiment sollte nicht fruchten. „Das lag nicht nur an den beiden. Ich wollte das mal probieren und es hat nicht optimal geklappt. Das nehme ich auf meine Kappe. Wir waren so nicht griffig genug, das Anlaufen war nicht gut und ich glaube, dass wir nicht einmal aufs Tor geschossen haben. Die erste Halbzeit war zum Vergessen“, meinte Voike, dessen Elf früh in Rückstand geriet. Nach einem Ballverlust brauchten die Spicher nur drei Stationen, ehe Fabian Kirst einen Querpass locker zur Führung einschob. Ege Sentop traf nach einer Ecke zum 2:0. Zur zweiten Halbzeit brach Voike das Experiment mit den zwei Spitzen ab, stabilisierte mit Philipp Rüttgers die Abwehrreihe und hatte so plötzlich auch in der Offensive mehr vom Spiel.
„Wir haben dann gefühlt 15-Mal aufs Tor geschossen, aber hatten vorne heute einfach nicht die Qualität, um ein Tor zu erzielen. Das war so ein Tag, an dem man so lange spielen kann, wie man will und der Ball geht nicht ins Tor“, war Voike ein wenig resigniert. Die Spicher zeigten sich derweil effizient und sorgten in der Nachspielzeit für die Entscheidung. Nach einer Nümbrechter Ecke vollendete Jonas Degenhart einen Konter zum 3:0-Endstand. (thg)
Tore
1:0 Fabian Kirst (12.), 2:0 Ege Sentop (30.), 3:0 Jonas Degenhart (90.+4).
SSV Homburg-Nümbrecht
Matteo Tessarolo; Felix Adamietz, Henry Schäumer, Sebastian Ramspott, Ritsuki Oyama, Lukas Grünberg (81. Dennis Kania), Ricardo Bauerfeind, Felix Sievers (69. Marvin Hennecken), Felix Klein (85. Mike Großberndt), Fritz Schäfer (46. Philipp Rüttgers), Mouad Zaki (57. Niklas Clemens).
Quelle: www.Oberberg-aktuell.de

















