Vorschau Landesliga (20. Spieltag)
SSV Homburg-Nümbrecht – Blau-Weiß Köln (Sonntag, 15:15 Uhr).
Hinspiel: 4:0.
Es fehlen: Fritz Schäfer, Sebastian Ramspott, Tom Hillenbach.
Einsatz fraglich: Niklas Goße.
Zum Spiel: Die große Standortbestimmung ist vorzeitig abgeschlossen. Eigentlich wollte man im Lager der Nümbrechter erst nach den fünf Heimspielen in Folge Bilanz ziehen, doch nach der jüngsten Niederlage unter Flutlicht gegen den FSV Neunkirchen-Seelscheid gibt es für SSV-Trainer Marcus Voike nichts mehr schönzureden. „Noch ist alles möglich, aber nüchtern betrachtet müssen wir doch ehrlich sagen, dass es vorbei ist. Wir sollten uns jetzt keinen Kopf mehr machen. Der Druck ist jetzt weg“, hat Voike das Kapitel Aufstieg abgehakt. Statt der erträumten vier Heimsiege sammelten die Nümbrechter bislang lediglich magere fünf Zähler ein. Zu wenig, um die Ligaspitze zu gefährden. Der Primus aus Brauweiler ist bereits 14 Punkte entfernt und der Tabellenzweite aus Seelscheid hat nach dem jüngsten Erfolg schon neun Zähler Vorsprung auf die Nümbrechter.
„Ich habe es schon einmal gesagt. Wir sind eine ordentliche Truppe, die in den vergangenen Jahren auch oben mitgespielt, aber den Aufstieg nie geschafft hat. Wenn man einen Lauf hat, dann kann man Erster bis Vierter werden, aber wenn mal ein Tief kommt, dann spielt man auch schnell gegen den Abstieg. Jeder kann hier jeden schlagen, aber es muss alles passen. Wir hätten fünf Punkte mehr haben können, aber mit ein bisschen Pech hätten es auch sechs weniger sein können. Wir können nicht jeden einfach so weghauen“, erklärt Voike den schmalen Grat, auf dem man sich in der Landesliga bewegt. Voike will, dass sein Team nun entspannter in die nächsten Wochen geht: „Ich hoffe, dass wir jetzt in einen Flow kommen. Wir werden wieder einen Plan haben, werden aber auch etwas Glück brauchen. Aber wir sind selbst dafür verantwortlich, unsere Qualität auf den Platz zu bringen. Im Moment kriegen wir das nicht so hin, wie wir und das vorstellen. Aber es gibt ja auch Gegner. Und die haben auch gute Zocker in ihren Mannschaften.“
Und das gelte auch für Blau-Weiß Köln: „Das wird der nächste schwere Gegner. Es ist eine spielstarke und giftige Mannschaft mit einem großen Kader. Da spielen viele Studenten. Man weiß nie, auf wen man trifft. Sie haben jetzt nur knapp gegen Lindenthal verloren, aber das ist kein Maßstab für unser Spiel. Es kann sein, dass am Sonntag fünf andere Spieler in der Startelf auflaufen“, will sich Voike nicht zu sehr den Kopf über den Gegner zerbrechen. Die Personalsituation entspannt sich derweil. Von den Langzeitausfällen hat es Dean-Robin Paes schon zurück auf den Platz geschafft, Fritz Schäfer könnte Spielpraxis in der Reserve erhalten. Sebastian Ramspotts Rückkehr erwartet Voike nach der Osterpause. Ein Comeback von Tom Hillenbach ist noch nicht in Sicht. (thg)
Quelle: www.Oberberg-aktuell.de

















