Nümbrecht biegt einen 0:2-Rückstand um

SpVg. Köln-Flittard – SSV Homburg-Nümbrecht 2:5 (2:0)

Die Nümbrechter erlebten ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften. „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Es war wie zuletzt gegen Endenich. Wir hatten nur halbherzige Chancen und der Gegner macht aus zwei Möglichkeiten zwei Tore“, meinte Nümbrechts Trainer Marcus Voike und war ziemlich enttäuscht von der Leistung seiner Elf. Piotr Widera und Adis Muzurovic nutzten die beiden Gelegenheiten der Gäste eiskalt und die Gäste gingen mit einem deutlichen Rückstand in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit stellte Voike um und ließ fortan mit einer Dreier-Abwehrkette und zwei zentralen Stürmern agieren und kam sofort zum Erfolg. Caleb Murphy verlängerte einen langen Ball auf Dean-Robin Paes, der aus rund 13 Metern zum Anschluss einschoss. Ricardo Bauerfeind traf nach einem Freistoß von Philipp Rüttgers per Kopf zum 2:2-Ausgleich. Mit dem 3:2 durch Paes war die Begegnung endgültig gekippt. „Was uns gegen Endenich nicht gelungen ist, ist uns heute alles gelungen. Und so kommt dann ein solches Ergebnis zustande“, meinte Voike, dessen Team das Resultat sogar noch in die Höhe schrauben konnte.

In Minute 76 kassierte Flittards Muzurovic noch eine gelb-rote Karte, Nümbrecht nutzte die Freiräume: Felix Adamietz gelang nach einer Einzelleistung der Treffer zum 4:2 und Ritsuki Oyama bereitete das 5:2 durch Felix Klein vor. „Es war wichtig für uns, das Spiel zu gewinnen. Wir können jetzt selbstbewusst in die englische Woche gehen, mit dem Pokalspiel gegen Wiehl. Außerdem bin ich froh, dass wir mit dem Ergebnis auch die Nachbarvereine aus Marialinden und Wiehl unterstützt haben. Wir wollen ja auch im nächsten Jahr wieder Derbys spielen“, sagte Voike. (thg)

Tore

1:0 Piotr Widera (26.), 2:0 Adis Muzurovic (31.), 2:1 Dean-Robin Paes (47.), 2:2 Ricardo Bauerfeind (51.), 2:3 Dean-Robin Paes (72.), 2:4 Felix Adamietz (88.), 2:5 Felix Klein (90.).

Besonderes Vorkommnis

Gelb-Rot gegen den Flittarder Adis Muzurovic (76.).

SSV Homburg-Nümbrecht

Julian Schoepe; Felix Adamietz, Sebastian Ramspott, Henry Schäumer, Lukas Grünberg, Ricardo Bauerfeind, Joscha Trommler (72. Ritsuki Oyama), Felix Sievers (46. Philipp Rüttgers), Caleb Murphy (87. Marvin Hennecken), Felix Klein, Dean-Robin Paes (80. Dennis Kania).

Quelle: www.Oberberg-aktuell.de